Erfolgsgeschichten: Barbara Bettac-Lüdeke



Barbara Bettac-Lüdeke ist mit Leib und Seele Naturheilkundlerin. Seit April 2013 ist sie in eigener Praxis in der Nähe von Nienburg/Weser tätig. Ihre Schwerpunkte sind die Phytotherapie,  die klassischen Aus- und Ableitungsverfahren (z.B. Schröpfen, Baunscheidt Therapie, Blutegeltherapie, Aderlass) und Ernährungsberatung
Barbara Bettac-Lüdeke Interview mit Thorben und Barbara Bettac-Lüdeke

Barbara Bettac-Lüdeke ist mit Leib und Seele Naturheilkundlerin. Seit April 2013 ist sie in eigener Praxis in der Nähe von Nienburg/Weser tätig. Ihre Schwerpunkte sind die Phytotherapie, die klassischen Aus- und Ableitungsverfahren (z.B. Schröpfen, Baunscheidt- Therapie, Blutegeltherapie, Aderlass) und Ernährungsberatung.

Seit April 2021 ist sie bei der Amara-Bildungsakademie als Dozentin tätig. Unser Werkstudent Thorben Schütz hat sie interviewt.

Thorben: Ich habe einen Blick auf deine Website geworfen und deinen sehr abwechslungsreichen Werdegang entdeckt – was hast du alles erlebt?

 

Barbara: Meine Ausbildung und Berufstätigkeit (Ausbildung und Studium zur Betriebswirtin) haben mich, trotz einer heimlichen Liebe zur Medizin zunächst auf andere Wege geführt.

Dort habe ich auf jeden Fall das systematische Arbeiten und die zielgerichtete Bearbeitung von Problemstellungen gründlich gelernt und geübt. Nach ganz persönlichen Erfahrungen mit der naturheilkundlichen Therapie habe ich dann für mich den Entschluss gefasst, mein Leben grundsätzlich zu ändern und mich sehr sorgfältig als Heilpraktikerin ausbilden zu lassen und mich in den Methoden, die mir wichtig und für meine Patienten gut und notwendig sind, weiterzubilden. Das sind nicht ohne Grund hauptsächlich klassische naturheilkundliche Methoden, seit vielen Jahren, wenn nicht Jahrhunderten bewährt.

 

Thorben: Wie kam es dazu, dass du Dozentin bei der Amara-Bildungsakademie geworden bist?

Barbara: Ich selber hatte sehr gute Ausbilder und dadurch ein gutes Fachwissen erlangt. Es ist wichtig für mich, dieses an den Nachwuchs weiterzugeben.

Thorben: Du machst Phytotherapie, Ausleitungsverfahren und Ernährungsberatung. Was für Schwerpunkte setzt du in deinem Ernährungs-Kurs?

Barbara: Bei dem Ernährungs-Kurs geht es um die vitalstoffreiche Vollwertkost. Sie basiert auf der neuen Ernährungslehre, die besagt, dass der Wert einer Nahrung sich nicht nach ihrem Gehalt an Kalorien, sondern nach ihrer Lebendigkeit und Natürlichkeit bemisst. Die Nahrung sollte naturbelassen sein. Dadurch enthält sie alle Nährstoffe und alle biologischen Wirkstoffe, die für die Gesunderhaltung wichtig sind. Da heute die ernährungsbedingten Zivilisationserkrankungen immer mehr zunehmen, auch bei Kindern, ist eine gesunde Ernährung enorm wichtig.

Thorben: Das wäre meine nächste Frage gewesen. Wo ist da genau der Zusammenhang?

Barbara: Nachweislich ernährungsbedingt sind Rheuma, d.h. alle Erkrankungen der Bewegungsorgane wie Arthritis, Arthrose und Wirbelsäulenschäden; Fettsucht, Zuckerkrankheit, Stuhlverstopfung, Leberschäden, Gallensteine, Nierensteine, Gicht, die meisten Erkrankungen der Verdauungsorgane, Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Allergien, mangelnde Infektabwehr, manche organische Erkrankungen des Nervensystems. Auch an der Entstehung des Krebses ist die Fehlernährung in erheblichem Maße beteiligt.

Thorben: Schade, dass das Schulfach Ernährung nicht verpflichtend ist.

Barbara: Ja, sehr schade! Zumal eine vitalstoffreiche Vollwerternährung vor Viruserkrankungen schützt. Dies belegen die Forschungsergebnisse von Dr.med. Sandler bei der Polio-Epidemie 1948 in den USA. Durch eine Ernährungsumstellung fiel die Neuinfektionsrate von Polio auf fast Null.

Thorben: Neben der Ernährung beschäftigst du dich auch mit Ausleitungsverfahren. Was ist das genau?

Barbara: Die klassischen Ausleitungsverfahren gehören zu den ältesten traditionellen Behandlungsmethoden in der Naturheilkunde.

Die ausleitenden Verfahren werden auch mit dem Begriff "Humoraltherapie" zusammengefasst.

Darunter versteht die Naturheilkunde Methoden die Stoffwechselendprodukte und Toxine der Körpersäfte (lateinisch "humores" = Säfte) auszuleiten und sie geht zurück bis zu Hippokrates (460 - 377 vor Christus).

Mit den Ausleitungsverfahren behandelt man die Erkrankung zunächst nicht direkt an den Körperteilen und Organen, an welchen sie sich zeigen, vielmehr will man eine allgemeine Umstimmung erzielen und damit Stoffwechselvorgänge verstärken und die Entgiftung des Körpers aktivieren.

Die ausleitenden Verfahren greifen am System der Grundregulation an und helfen dadurch, körpereigene Funktionen wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dies ist oft die Voraussetzung, um andere Therapiemethoden überhaupt erst wirksam werden zu lassen.

Thorben: Zu guter Letzt: Was hat es mit deinem Schwerpunkt „Phytotherapie“ auf sich?

 

Barbara: Unter Phytotherapie versteht man die Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen durch Pflanzen, Pflanzenteile und deren Zubereitungen (Tee, Extrakt, Tinktur, Pulver). Es heißt „gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen“. Die einheimischen Pflanzen richtig eingesetzt, helfen gut bei vielerlei Krankheitsgeschehen.

 

Thorben: Na dann ist der Bogen ja gespannt! Vielen Dank für den interessanten, umfangreichen Input.

 

 

Homepage: www.heilpraktikerin-wietzen.de

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